Wer Bitcoin hält und kurzfristig Geld braucht, steht vor einer unangenehmen Wahl: verkaufen, und damit auf eine mögliche künftige Wertsteigerung verzichten sowie einen steuerpflichtigen Vorgang auslösen, oder auf einen klassischen Kredit ausweichen. Es gibt einen dritten Weg: Bitcoin als Sicherheit für einen Kredit hinterlegen, ohne es zu verkaufen. Dieser Beitrag erklärt, wie das technisch und vertraglich funktioniert, welche Anbieter es gibt, und warum Banken in den USA, der EU und Deutschland damit noch immer zurückhaltend sind.

Vorab der wichtige Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt Mechanismen, Anbieter und Regulierung, er spricht aber ausdrücklich keine Kredit- oder Anlageempfehlung aus. Bitcoin21st.de betreibt keine Anlageberatung gemäß § 34i GewO, keine Kreditvermittlung und keine Steuer- oder Rechtsberatung. Ein Kredit gegen Bitcoin ist mit echten Risiken verbunden, insbesondere Nachschusspflichten und Zwangsliquidation bei fallendem Kurs. Ob und bei welchem Anbieter sich ein solcher Kredit für dich eignet, entscheidest ausschließlich du selbst, im Zweifel gemeinsam mit einem unabhängigen Berater.

Wie ein Bitcoin-besicherter Kredit funktioniert

Das Grundprinzip entspricht dem, was in der klassischen Finanzwelt seit Jahrzehnten als Lombardkredit oder Wertpapierkredit bekannt ist: Du hinterlegst einen Vermögenswert als Sicherheit und erhältst dafür einen Kredit in Euro, US-Dollar oder einem Stablecoin, ohne den hinterlegten Wert selbst zu verkaufen. [1] Bitcoin übernimmt dabei die Rolle, die bei einem klassischen Lombardkredit ein Wertpapierdepot spielt.

Zwei Verwahrmodelle

Anbieter unterscheiden sich grundlegend darin, wo dein Bitcoin während der Kreditlaufzeit tatsächlich liegt:

Loan-to-Value (LTV) und Liquidation

Die zentrale Kennzahl ist das Loan-to-Value-Verhältnis (LTV): das Verhältnis zwischen Kreditbetrag und dem Wert der hinterlegten Bitcoin. Bei einem LTV von 50 Prozent musst du also Bitcoin im doppelten Wert des gewünschten Kreditbetrags hinterlegen, bei US-Bankpiloten liegen die beobachteten LTVs aktuell bei 50 bis 70 Prozent. [2]

Fällt der Bitcoin-Kurs, steigt das effektive LTV automatisch, da die Sicherheit weniger wert wird, während der Kreditbetrag gleich bleibt. Erreicht dieser Wert einen vertraglich festgelegten Schwellenwert, meist etwas unterhalb des Punktes, an dem der Sicherheitswert unter den ausgegebenen Kredit zuzüglich der Liquidationskosten fallen würde, greift der Mechanismus automatisch: Die Bitcoin werden liquidiert, der Kreditgeber erhält sein Geld direkt zurück. Um das zu vermeiden, kannst du bei den meisten Anbietern während der Laufzeit zusätzliche Bitcoin nachbesichern und den Schwellenwert so wieder absenken.

Warum das für Kreditgeber besonders attraktiv ist

Aus Sicht des Kreditgebers hat eine Bitcoin-Sicherheit einen entscheidenden Vorteil gegenüber klassischen Sicherheiten wie Immobilien: Sie lässt sich im Ernstfall sofort verwerten. Während eine Immobilie erst langwierig zwangsversteigert werden muss, oft über Monate, ist der Bitcoin-Markt durchgehend, weltweit und liquide genug, um eine Sicherheit innerhalb von Minuten zu verkaufen. Genau diese sofortige Verwertbarkeit ist einer der Gründe, warum Kreditgeber bereit sind, gegen Bitcoin-Sicherheiten überhaupt Kredite zu vergeben.

Anbieter am Markt

Eine tabellarische Gegenüberstellung der wichtigsten Anbieter, mit allen Fakten zu Regulierung, Verwahrmodell und Konditionen, findest du in unserem Vergleichstest Bitcoin & Kredit. Im Folgenden die wichtigsten Anbieter im Detail.

Firefish: non-custodial, MiCA-lizenziert

Firefish ist ein 2022 in Prag gegründeter, nicht verwahrender Marktplatz, der Kreditnehmer und Kreditgeber direkt zusammenbringt. Die Bitcoin-Sicherheit liegt dabei nicht bei Firefish selbst, sondern in einem Multisig-Escrow auf der Bitcoin-Blockchain. [3]

Wie das Escrow technisch funktioniert: Die Eskrow-Adresse ist eine 3-aus-3-Multisig-Adresse. Die drei Schlüssel gehören dem Kreditnehmer, einem "Payment Oracle" (bestätigt, ob die Rückzahlung stattgefunden hat) und einem "Price Oracle" (überwacht den Bitcoin-Kurs für die LTV-Berechnung). [15] Beide Oracles werden aktuell von Firefish selbst betrieben, technisch ist die Konstruktion also non-custodial (kein Vertragspartner kann allein über die Bitcoin verfügen), setzt für den Normalfall aber weiterhin voraus, dass Firefishs Oracles mitwirken. Vor der eigentlichen Einzahlung ins Escrow durchlaufen die Bitcoin zunächst eine Prefund-Adresse mit zwei möglichen Ausgabewegen: entweder die reguläre 3-aus-3-Signatur, oder, falls die Oracles beim Einrichten nicht kooperieren, der Schlüssel des Kreditnehmers allein nach einer relativen Wartezeit von 7 Tagen, eine eingebaute Ausfallsicherung. Zahlst du den Kredit zurück, signiert der Payment Oracle eine vorbereitete "Repayment"-Transaktion, die alle Bitcoin ohne weitere Verzögerung an dich zurücküberweist. Sinkt der Bitcoin-Kurs so weit, dass die Sicherheit den Kredit nicht mehr ausreichend deckt, signieren Price Oracle und Payment Oracle gemeinsam stattdessen eine Liquidations-Transaktion. Und falls beide Oracles über die gesamte Laufzeit hinweg nicht kooperieren sollten, kannst du als Kreditnehmer einen Monat nach Fälligkeit eigenständig, ganz ohne Mitwirkung der Oracles, wieder auf die Sicherheit zugreifen, der letzte Baustein, der das Modell trotz der aktuell zentral von Firefish betriebenen Oracles vor einem kompletten Vertrauensverlust schützt.

Firefish Europe s.r.o. ist als Krypto-Dienstleister (CASP) unter der EU-Verordnung MiCA zugelassen. Die Zinsen beginnen bei 5 Prozent pro Jahr, die Laufzeiten liegen zwischen 3 und 24 Monaten, zurückgezahlt wird am Laufzeitende in einer Summe statt in monatlichen Raten. Eine Bonitätsprüfung findet nicht statt, wer Bitcoin besitzt, qualifiziert sich automatisch.

Über diesen Link erhältst du 30 % Rabatt auf die Origination Fee deines ersten Darlehens bei Firefish.

Nexo: custodial, seit 2018 am Markt

Nexo wurde 2018 in Sofia, Bulgarien, gegründet und verwaltet nach eigenen Angaben über 7 Milliarden US-Dollar (Stand Q2 2026). [4] Über die "Credit Line" erhältst du nach der Einzahlung von Bitcoin sofortigen Zugriff auf einen Kreditrahmen, ausgezahlt in Stablecoins oder direkt aufs Bankkonto. Anders als bei Firefish liegt die Sicherheit dabei bei Nexo selbst (custodial). Zur regulatorischen Vorgeschichte gehört eine Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC und acht US-Bundesstaaten aus dem Januar 2023: Nexo zahlte 45 Millionen US-Dollar Strafe wegen seines damals unlizenzierten Earn-Interest-Produkts, weitere 22,5 Millionen US-Dollar gingen an andere US-Aufseher, und das Unternehmen zog sich vollständig vom US-Markt zurück. [5]

Warum Bitvavo hier nicht auftaucht

Bitvavo bietet zwar ein Produkt namens "Lending" an, dieses funktioniert aber genau umgekehrt zu dem, worum es in diesem Beitrag geht: Du verleihst dabei deine eigenen Kryptowerte an Bitvavo beziehungsweise dessen institutionelle Partner und erhältst dafür Zinsen, du erhältst keinen Kredit gegen eine Bitcoin-Sicherheit. Zudem ist dieses Lending-Produkt, das über die separate Einheit Bitvavo Custody B.V. läuft, ausdrücklich nicht durch MiCA reguliert. [6] Für einen Vergleichstest zum Thema Kreditaufnahme gegen Bitcoin ist Bitvavo deshalb nicht der richtige Anbieter.

Traditionelle Banken steigen ein

Auch etablierte Banken bewegen sich in dieses Feld, bislang vor allem in den USA. JPMorgan kündigte im Oktober 2025 laut Bloomberg an, institutionellen Kunden zu erlauben, Bitcoin und Ether direkt als Kreditsicherheit zu hinterlegen, nachdem die Bank zuvor bereits Bitcoin-ETF-Anteile akzeptiert hatte. [7] BNY Mellon erweitert seine bestehende Krypto-Verwahrinfrastruktur um Bitcoin-besicherte Kredite für institutionelle Kunden, Wells Fargo pilotiert ein vergleichbares Programm für Privatkunden. Nach Marktbeobachtungen entstanden seit September 2025 auf diese Weise neue Kreditlinien im Volumen von rund 50 Milliarden US-Dollar, bei LTVs von 50 bis 70 Prozent und Zinssätzen von 4 bis 6 Prozent. [2] Banken, die selbst keine eigene Krypto-Infrastruktur aufbauen möchten, greifen zunehmend auf spezialisierte B2B-Anbieter wie Sopra Financial Technology zurück, deren Software mehrere Wallets, Verwahrstellen und das Kernbankensystem einer Bank so verbindet, dass die Bank für den Kunden weiterhin als alleiniger Kreditgeber sichtbar bleibt. [8]

Regulatorische Hürden für Banken

Der globale Kernpunkt: Basel-Eigenkapitalregeln

Der wohl größte strukturelle Grund, warum klassische Banken bislang zurückhaltend sind, hat nichts mit Bitcoin selbst zu tun, sondern mit internationalem Bankenaufsichtsrecht. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat mit dem seit dem 1. Januar 2026 geltenden Standard SCO60 ("Cryptoasset exposures") festgelegt, wie Banken Krypto-Engagements mit Eigenkapital unterlegen müssen. [9] Ungedeckte Kryptowerte wie Bitcoin fallen dabei in die Kategorie "Group 2b", die höchste Risikoklasse ohne jede Möglichkeit der Absicherungsanrechnung. Für Positionen dieser Klasse gilt ein Risikogewicht von 1.250 Prozent: Eine Bank mit 100 Millionen US-Dollar Bitcoin-Exponierung muss dafür 125 Millionen US-Dollar an qualifizierendem Eigenkapital vorhalten, praktisch eine Eins-zu-eins-Unterlegung zuzüglich Aufschlag. Das macht es für eine Bank, die Bitcoin direkt auf die eigene Bilanz nimmt, wirtschaftlich außerordentlich teuer, unabhängig davon, wie werthaltig oder liquide die Sicherheit tatsächlich ist. Die bisherigen US-Bankpiloten von JPMorgan, BNY Mellon und Wells Fargo umgehen dieses Problem bislang vor allem dadurch, dass sie mit spezialisierten Drittverwahrern zusammenarbeiten, statt das Bitcoin-Risiko direkt und in voller Höhe auf die eigene Bilanz zu nehmen.

USA: Verwahrung freigegeben, Kreditvergabe bleibt Sache der klassischen Banken

Seit März 2025 hat die US-Bankenaufsicht OCC (Office of the Comptroller of the Currency) mehrere Interpretive Letters veröffentlicht, die klarstellen, dass national zugelassene Banken Kryptowerte verwahren dürfen. Ein zuvor bestehendes Erfordernis, sich dafür vorab eine ausdrückliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ("non-objection") einzuholen, wurde aufgehoben (Rücknahme von Interpretive Letter 1179, Bestätigung der älteren Erlaubnisse aus den Letters 1170, 1172 und 1174 für Verwahrung, Stablecoins und Blockchain-Nutzung). [10] Wichtig für dieses Thema: Die neu zugelassenen, auf Krypto spezialisierten "National Trust Bank"-Charters dürfen Verwahrung, Abwicklung und treuhänderische Dienstleistungen anbieten, aber ausdrücklich keine Einlagen entgegennehmen oder selbst Kredite vergeben. Die eigentliche Kreditvergabe gegen Bitcoin-Sicherheiten läuft deshalb weiterhin über klassische, vollregulierte Banken, die mit diesen spezialisierten Verwahrstellen kooperieren.

EU: MiCA regelt Verwahrung, aber (noch) nicht die Kreditvergabe selbst

Die EU-Verordnung Markets in Crypto-Assets (MiCA, Verordnung (EU) 2023/1114) gilt seit Dezember 2024 vollständig und schafft ein europaweit einheitliches Lizenzregime für Krypto-Dienstleister (CASP), inklusive eines EU-weiten Passporting-Rechts nach einmaliger Zulassung in einem Mitgliedstaat. Für die Verwahrung von Kryptowerten ist das ein echter Fortschritt gegenüber der vorherigen Rechtszersplitterung. Bemerkenswert ist aber eine Lücke: Die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA stellte in ihrer Q&A Nr. 2883 vom 18. Juni 2026 ausdrücklich klar, dass MiCA die Vergabe und Aufnahme von Krypto-Krediten selbst nicht als eigene, lizenzpflichtige Tätigkeit regelt. [11] Bietet ein CASP dennoch Kreditvergabe an, gelten trotzdem die allgemeinen MiCA-Pflichten weiter: ehrliches, faires und professionelles Handeln im Kundeninteresse, klare und nicht irreführende Kommunikation, sowie eine ausdrückliche, spezifische und prominent eingeholte Zustimmung des Kunden zur Nutzung seiner Kryptowerte für Kreditzwecke, eine pauschale Zustimmung in den allgemeinen Geschäftsbedingungen reicht laut ESMA nicht aus. Erträge aus der Kreditvergabe sollen dabei grundsätzlich dem Kunden zustehen, dem Anbieter steht lediglich eine angemessene Gebühr zu. Die MiCA-eigenen Sicherungs- und Segregationsregeln gelten zudem ausdrücklich nicht für Vermögenswerte, die aktiv in Kreditprogrammen eingesetzt werden. Die EU-Kommission führt aktuell eine gezielte Konsultation dazu durch, wie Krypto-Kreditvergabe künftig eigenständig reguliert werden soll, die Frist dafür läuft noch bis zum 31. August 2026. [12]

Deutschland: eigene Erlaubnispflicht für die Verwahrung

In Deutschland kommt zur europäischen MiCA-Regulierung eine nationale Besonderheit hinzu: Das Kryptoverwahrgeschäft ist im Kreditwesengesetz (KWG) als eigener, erlaubnispflichtiger Tatbestand definiert (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG), eingeführt durch das Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie vom 12. Dezember 2019. [13] Die Erlaubnispflicht folgt aus § 32 Abs. 1 in Verbindung mit § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 6 KWG. Entscheidend dabei: Anders als bei den meisten anderen Finanzdienstleistungen reicht eine bereits bestehende Banklizenz nicht automatisch aus, um auch Kryptowerte zu verwahren, dafür braucht es eine zusätzliche, eigenständige Erlaubnis der BaFin. Wer als deutsche Bank Bitcoin-besicherte Kredite anbieten möchte, muss diese Hürde also zusätzlich zu den europäischen MiCA- und den globalen Basel-Vorgaben nehmen.

Verwahrung: Was Banken beachten müssen

Unabhängig von der konkreten Rechtsordnung stehen Banken bei der eigentlichen technischen Umsetzung vor denselben Herausforderungen: sichere, segregierte Verwahrung der als Sicherheit hinterlegten Bitcoin, häufig über Multisig-Architekturen, ein durchgehendes, automatisiertes LTV-Monitoring, das Kursschwankungen in Echtzeit erfasst, sowie ein robustes Risikomanagement für den Fall einer notwendigen Liquidation. In der Praxis lösen viele Banken das nicht komplett selbst, sondern setzen auf spezialisierte Drittverwahrer (wie im Fall von BNY Mellon) oder auf modulare Software-as-a-Service-Lösungen, die Wallets, Verwahrstellen, Handelsplattformen und das Kernbankensystem so orchestrieren, dass für den Kunden am Ende weiterhin die vertraute Bank als Ansprechpartner sichtbar bleibt, während Buchhaltung, Risikomanagement und aufsichtsrechtliches Reporting im gewohnten Rahmen laufen. [8]

Risiken für Kreditnehmer

Wer selbst einen Bitcoin-besicherten Kredit erwägt, sollte sich einiger Risiken bewusst sein. Fällt der Bitcoin-Kurs, drohen Nachschussforderungen oder im schlimmsten Fall die automatische Zwangsliquidation der hinterlegten Sicherheit. [14] Bei nicht-bankenregulierten Plattformen besteht zudem, anders als bei klassischen Bankguthaben, keine Einlagensicherung, falls die Plattform selbst insolvent wird oder gehackt wird, wie es beim Zusammenbruch des Anbieters Celsius zu beobachten war. Die Zinssätze variieren zudem stark zwischen den Anbietern und liegen bei manchen Plattformen deutlich über dem, was klassische Banken für vergleichbare Kredite verlangen. Und schließlich: Die in diesem Beitrag beschriebene regulatorische Lücke bei der Kreditvergabe selbst (siehe Abschnitt zur EU-Regulierung) bedeutet, dass viele Anbieter historisch ohne eine spezifische Kreditvergabe-Lizenz operiert haben, ein Umstand, der sich mit den laufenden EU-Konsultationen erst noch ändern könnte.

Fazit

Bitcoin als Kreditsicherheit ist technisch längst etabliert, von spezialisierten Fintech-Anbietern wie Firefish und Nexo bis zu ersten Pilotprogrammen großer US-Banken. Der eigentliche Flaschenhals liegt nicht in der Technik, sondern in der Regulierung: Die Basler Eigenkapitalregeln machen es für Banken bilanziell teuer, Bitcoin-Risiko direkt zu halten, in der EU fehlt bislang eine eigenständige Regulierung der Kreditvergabe selbst, und in Deutschland kommt eine zusätzliche, separate Erlaubnispflicht für die Verwahrung hinzu. Bis diese drei Baustellen bearbeitet sind, bleibt der Markt vor allem spezialisierten Anbietern und einzelnen Bankpiloten vorbehalten.

Quellen

[1] Kredite 2026: Crypto-Backed Lending mit Bitcoin als Sicherheit, Handelsblatt Live

[2] OCC guidance on custody and capital is prompting banks to pilot Bitcoin-backed credit, Bitget News

[3] Firefish, Bitcoin-Backed Loans

[4] Nexo, offizielle Webseite

[5] Nexo Reaches Landmark Resolution with U.S. Regulators, 19.01.2023

[6] Lending at Bitvavo, Bitvavo Help Center

[7] JPMorgan to Allow Clients to Pledge Bitcoin and Ether as Collateral, CoinDesk, 24.10.2025

[8] Krypto als Sicherheit: Transformation traditioneller Kreditvergabe, BankingClub

[9] Cryptoasset exposures (SCO60), Bank for International Settlements, in Kraft seit 01.01.2026

[10] OCC Continues to Move Digital Assets Into the Banking System

[11] ESMA Q&A 2883 zur Krypto-Kreditvergabe unter MiCA, 18.06.2026

[12] Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA), ESMA

[13] BaFin: Kryptoverwahrgeschäft

[14] Geld gegen Bitcoin leihen: So funktionieren Bitcoin-Kredite, finanzwissen.de

[15] Firefish Protocol, offizielle technische Dokumentation